Montag, 23. März 2015

improvisiert

Bei uns im Innenhof steht immer mal wieder alter Kram, man könnte auch sagen Müll, herum. Doch von Zeit zu Zeit entdecke ich kleine Schätze darin, wie diese schrottige Leiter (Ich liebe übrigens schöne Dinge, denen man ihr Alter so sehr ansieht, weswegen "schrottig" in meinem Sprachgebrauch etwas Gutes ist). Ein paar Bretter dazwischen gelegt und fertig ist das Leiterregal.

Ich weiß noch gar nicht, wie ich es finden soll, aber dort vor dem Fenster im Sonnenlicht gefällt es mir von Tag zu Tag besser.

Wenn es bleiben darf, dann baue ich irgendwann auch richtige Regalbretter ein!

Freitag, 20. März 2015

Drink Well, Travel Often.


Den Ratschlag habe ich artig befolgt dieses Jahr. Gereist bin ich ja sowieso und zudem habe ich den Grüntee für mich entdeckt – zuhause aus dieser perfekten Trinkschale von Paper&Tea und auswärts im Mamecha Grüntee-Café.

Wollt ihr euch dem Thema erst einmal theoretisch nähern? Dann ist Janes Teewissen bei Julie von mat & mi ein schöner Einstieg.

Mittwoch, 18. März 2015

Be water!


“Empty your mind! Be formless, shapeless, like water. If you put water into a cup, it becomes the cup. Put it into a bottle, it becomes the bottle, you put into a teapot, it becomes the teapot. Now water can flow, or it can crash: Be water, my friend!” sagte Bruce Lee in einem Interview und recht hat er damit schon, aber irgendwie auch nicht. So sehr ich das Wasser auch mag, möchte ich formlos sein, angepasst? Eigentlich doch nicht. Außer, ich kann mir die Form aussuchen. Mit dem Zusatz, die Gedanken, den Geist, zu leeren und damit zu öffnen wird es also möglich, nicht angepasst, aber anpassungsfähig zu werden. Geschieht das auf bewusste Weise, ja, dann ist es doch erstrebenswert! Ich komme nach vielen Gedankenknoten auf die Lösung, dass ich Wasser sein, aber mich selbst in die Teekanne gießen möchte, nicht gegossen werden! Oder wie seht ihr das?

Nun, wie dem auch sei, dieses Schmuckstück einer Karte habe ich in Mitte in einem Späti entdeckt und musste sie sofort anfassen, mit nach Hause nehmen und bestaunen. Einfache graue Pappe per Letterpress mit einfacher schwarzer Farbe bedruckt und sie macht so viel her. Dahinter steckt Leogant, ein Berliner Unternehmen, welches sich mit der Qualität, Filterung und Anreicherung von Leitungswasser beschäftigt, wenn ich das richtig verstanden habe.

Und wie am Wasser haben sich Sayori und Toyotsugu ihr Haus in Tokyo eingerichtet. Welch gemütlicher Rückzugsort. So ehrlich und unaufgeregt. Da würde ich mich auch wohl fühlen.

Dienstag, 17. März 2015

glücklich gekocht

Ich melde mich zurück mit einem Essens-Post. Als hätte ich nicht zwei Monate wunderschönsten Urlaub hinter mir, als wäre ich nicht gerade an einem Punkt angekommen, an dem wieder alles ganz anders wird. Ich habe so viel zu erzählen, zu zeigen und gleichzeitig ganz viel zu entscheiden und zu planen, dass ich nicht weiß, wo ich beginnen soll. Da kommt die Abfolge eines Rezepts und der Genuss des Gekochten gerade gelegen. Einfach abschalten und genießen – weil das mit dem Küchenpsychiater so wahr ist.

Glücklich gekocht nach Ottolenghis Jerusalem, genauer, nach diesem Rezept für Wildreis mit Kichererbsen, Korinthen und Kräutern.

Es ist schön, zurück zu sein!

Montag, 15. Dezember 2014

Geschenkt.

Dezember ist Geschenkezeit. Einige Geburtstage und Weihnachten reihen sich und ich komme gar nicht aus dem Grübeln hinaus, womit ich nun wem eine Freude machen kann. Durchdacht und pfiffig sollen sie sein, die Präsente, und natürlich jedes einzigartig!


Familiengeschenke
Letztes Jahr verschenkte ich an die Brüder edle Klappmesser und Annas kleine Leporello-Fotoalben. Dieses Jahr könnte es ein schönes Hemd geben. (Laguiole / BLINKBLINK / UniQlo)

Die Mama wird regelmäßig mit Lakritzen versorgt und bekommt dazu praktischerweise einen leichten Rucksack für den Urlaub. Ein schöner Taschenkalender vielleicht noch? (Kadó / reisenthel / dakiekste)

Doch womit kann man seinem Papa eine Freude machen? Jedes Jahr wieder die gleiche schwierige Frage... Mit einem guten Buch, köstlichem Kaffee und Whiskey bin ich auf der sicheren Seite, denke ich. (Anleitung zum Müßiggang / bonanza coffee heroes / Laphroaig)

Für alle gibt es selbstgemachte Leckereien, dieses Jahr den genialen Mogwa Cha, und Fotos in verschiedener Präsentation.

Habt ihr weitere geniale Geschenkideen?

Freitag, 12. Dezember 2014

lately


Da bin ich mal wieder. Erfüllt von Weihnachts-Stress -Vorfreude. Ich bekomme sie dieses Jahr besonders mit, mit denn ich arbeite übergangsweise für das Weihnachtsgeschäft in einer Buchhandlung. Ich genieße es skurrilerweise, mittendrin zu sein. Nebenbei habe ich mich der Weihnachtsbäckerei gewidmet. Bethmännchen, Kipferl und Mandelmakronen gibt es hier.
Auch der Nikolaus war dieses Jahr cool drauf. Er brachte mir die neueste Oh Comely (große Liebe) in meinen goldenen Stiefel. Es ist also alles gut soweit. Hach!

Dazu rauf und runter diese Playlist.

Am Sonntag bin ich unter anderem mit dem Heimat Zine ( > Weihnachtsaktion) beim Diorama Markt im Stattbad im Berliner Wedding. Auch dort wird es wuselig schön. Sehen wir uns?

Dienstag, 4. November 2014

Ich backe Apple Crumble…

So wie jeden Herbst, wie Nina von Fräulein Text und auch wie Elisabeth. Mit ganz viel Crumble.
Dieser ist eine Mischung aus meinem und Ninas Rezept. An die Rosenmarmelade habe ich mich noch nicht rangetraut. Vielleicht nächstes Mal!