Donnerstag, 30. Oktober 2014

Zwischenbilanz eines Lese-Lebens

“… es ist die Zwischenbilanz eines Lese-Lebens, für das, wie für alle Aspekte des Lebens gilt: Wenn wir etwas bekommen, geben wir etwas. Und das, was wir geben, wenn wir E-Books den Büchern vorziehen, ist mehr als das, was wir bekommen.” Friedrich Forssman

Wenn Stepanini zitiert, dann stimmt es einfach. Sie wählt aus. Und das macht aufmerksam.

Nun las ich neulich dieses Interview mit Friedrich Forssman über das neue Reclam Design und da hat mich dieser Abschnitt fasziniert. Ich möchte ihn mit euch teilen und euch das Interview empfehlen. Mal sehen, ob es euch beeindruckt, wie es mich beeindruckt hat!

// Das Buch auf dem Foto ist das Cocktailbuch der Süddeutschen.

Sonntag, 21. September 2014

Print = Love

So wie es hier in den letzten Monaten ruhig geworden ist, so haben auch Anselm, Sophie und ich nach unserer fabelhaften dritten Ausgabe eine kleine Heimat Zine-Pause gemacht. Doch in der letzen Zeit habe ich mich umso mehr mit der Printkultur im Theoretischen beschäftigt und bald soll es auch wieder weiter gehen!

Für alle Printliebhaber wie mich eine gute Nachricht vorweg: Pssst… Es gibt einen großen Ausverkauf bei PRINTE, in dem ihr nicht nur das Heimat Zine vergünstigt ergattern könnt, sondern auch allerhand anderer gedruckter Schätze. Ich kann euch gar kein bestimmtes Magazin empfehlen, denn Almas Auswahl ist bereits nahezu genial.

Es ist so schade, dass es einen Ausverkauf geben muss, aber ich bin gespannt, was als nächstes kommt, liebe Alma! Ich bin sicher, es wird ähnlich schön :')

So grün: Kartoffelsalat

Bei Instagram lugte der grüne Kartoffelsalat um die Ecke und wurde bestaunt. Nun möchte ich ihn auch euch nicht vorenthalten und vor allem das Rezept dazu nachreichen.

Das Rezept stammt von Tim Mälzer, wird aber bei uns immer wieder ein bisschen abgewandelt. Der Kartoffelsalat besteht eigentlich nur aus gekochten, gepellten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln, einem Rucola-Pesto, kleingeschnittenem Rucola, Oliven und Schafskäse. Das Pesto wird nach Gefühl aus Mandeln oder Pinienkernen, Knoblauch, Olivenöl und Parmesan gemörsert und unter die Kartoffeln gerührt. Danach kommen Rucola, Oliven und Käse hinzu und es wird abgeschmeckt. Wie jeder gute Kartoffelsalat schmeckt auch dieser nach dem Durchziehen besonders lecker. Wenn er dann zu trocken ist, rühre ich noch etwas Gemüsebrühe unter.

Ich finde den Salat toll zum Grillen oder einfach mit gebratenem Haloumi. Aber auch für sich ist er sehr köstlich. Lasst mich wissen, ob er euch auch so gut schmeckt wie mir, wenn ihr in getestet habt.

Freitag, 19. September 2014

strahlend und würzig


Geburtstagsblumen und kalte Tomatensoße. So sommerlich hübsch und lecker.

Die Tomatensoße stammt aus dem Rohkost-Kochbuch Raw Food!, welches meine Küche in letzter Zeit hier und da beeinflusst hat. Es soll für mich nicht zur Lebensphilosophie werden, gibt aber Anstöße und bietet neue Geschmäcker. Hier eine Mischung aus getrockneten und frischen Tomaten, Frühlingszwiebeln, Sojasoße, getrockneten Früchten und verschiedenen Gewürzen. Lecker!

Donnerstag, 18. September 2014

Vom Pilzesammeln.



Hach, wie ich es liebe, durch den duftenden Wald über den weichen Boden zu spazieren. Damit fängt der Herbst so richtig an. Das Pilzesammeln habe ich erst in den letzten Jahren im Umland von Berlin für mich entdeckt. Die Bilder sind zugegebenermaßen aus dem letzten Jahr. Wir haben kiloweise Maronen und Steinpilze gesammelt. Dieses Jahr war die Maronenausbeute nicht so groß, aber dafür gab es schön viele Parasol-Pilze. Ich nenne sie Schnitzelpilze, weil wir sie paniert und gebraten essen. Lecker!

Auch das Flavour-Magazin schwärmt von der "stillen Jagd".

Mittwoch, 10. September 2014

Wedding. Moabit.

Der Wedding ist im Kommen. So heißt es scheinbar schon seit Jahren. Als ich vor fünf Jahren hier her zog, wurde mir auf jeden Fall bereits von dieser Zukunft des Stadtteils berichtet. Und ja, es stimmt, der Wedding wird künstlerischer, jünger und (in meinen Augen) schöner, aber ganz gemächlich und auf seine eigene Weise. Das darf ich in meinem Alltag miterleben und letzte Woche gebündelt in einem Tag während einer Bloggertour durch Moabit und Wedding. Jochen und Anna haben uns einen Vorgeschmack auf ausgewählte Orte des Kulturfestival Wedding und Moabit gegeben, welches am kommenden Wochenende vom 11. bis 14. September stattfindet.

Viele der Locations kannte ich oder hatte von ihnen gehört, habe sie aber auf diese Art noch viel intensiver entdecken können. Es waren aber auch neue großartige Orte dabei, die mich weiter von meinem Kiez überzeugt und ihn noch mehr lieben gelernt haben. Nach dem Weiterlesen lest und seht ihr mehr über die einzelnen Stationen.

Dienstag, 5. August 2014

(m)ein Palettenregal



Ja. Das Palettenregal ist etwas windschief, aber es ist mein erstes selbstgebautes Möbelstück. Ich habe aus einer kleinen Palette ein Regal gebaut, welches nun – quasi als Nachttisch – über dem Bett hängt.

Die Palette habe ich zuerst mit einer Maschine abgeschliffen, im Baumarkt zugeschnittene Bretter untergeschraubt und dann das Ganze mit weißem Lack angestrichen. Es war aufwendiger als gedacht, doch ich finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Die Kanten der Bretter habe ich mit Masking Tape beklebt, weil mir das Regal an der Wand dann doch zu weiß war. Am/Im Regal ist jetzt Platz für ein hübsches rosanes Ornament, einen Vintagerahmen mit den drei Tänzerinnen von Cunningham, ein bisschen Schmuck und ein paar Cremchen, einen maritimen Buchschatz, work is not a job und den großartigen John Irving.